Die Ausgangslage

Gemäss focus.de sind die grössten Ressourcenverschwender und Müllproduzenten Europa und Nordamerika. Dieses Verhalten beeinflusst den globalen, natürlichen Lebensraum von Flora und Fauna enorm.

Auch die Schweiz trägt zu diesem Problem bei. Die heutige Gewohnheit, uns unterwegs mit Essen aus Einweggeschirr zu verpflegen, erzeugt Müllberge und Entsorgungsprobleme im öffentlichen Raum. Herkömmliches Einweggeschirr belastet die Umwelt und verbraucht endliche Ressourcen.

Eine Studie in der Publikation “Littering kostet” des BAFU zeigt, dass in der Schweiz jährlich gesamthaft 200 Millionen Schweizer Franken an Littering-Kosten anfallen.

Die Schweiz hat sich innerhalb der Sustainable Development Goals SDGs zu mehr Nachhaltigkeit verpflichtet.


Der Projektname circle2go setzt sich aus dem englischen Begriff für Kreislauf “circle” und der gängigen Abkürzung für die Unterwegs-Verpflegung “to go” zusammen. Unser Projektziel ist es, die Plastik- und Littering-Problematik mit der Cradle-to-cradle®-Lösung nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft zu minimieren und die Bevölkerung zu sensibilisieren.

Papier und Druckfarbe der Cradle-to-cradle®-Verpackungen bestehen zu 100% aus biologisch abbaubaren Materialien, alle Substanzen können dem biologischen Kreislauf zurückgeführt und wiederverwertet werden und sind somit unbedenklich für Natur und Mensch. Unsere gesamten Verpackungen sind mit umweltneutrale Druckfarbe und Leim verarbeitet.

Die gegebenen Umstände, das Projekt im Winter durchzuführen, brachten uns auf die Idee, dieses als Pilotprojekt mit einem Eishockeyverein umzusetzen. Das vielfältige Gastronomieangebot in einem Hockeystadion bietet mit dem geschlossenen Kreislauf die idealen Voraussetzungen für einen repräsentativen Test. Auch die Sicherstellung und Evaluation der Entsorgung ist somit besser kontrollierbar.